Juniorenlager Sarnen 2026

Hier erscheinen während des Lagers immer wieder News, Geschichten und Videos über das Lagerleben... schaut also immer mal wieder rein... 

Donnerstag, 30.07.2026 und schon ist es vorbei...

Tag 6: Heiss, heisser, Lagerlegende

Und plötzlich ist er da. Der letzte normale Lagertag. Irgendwie freut man sich auf zuhause und gleichzeitig fragt man sich, wo die Woche bloss geblieben ist. Wie sagte schon Albert Einstein: «Die Zeit ist relativ.» Im Juniorenlager scheint sie allerdings im Turbogang unterwegs zu sein.

Pünktlich um 7.30 Uhr erklang die Tagwache. Statt eines gewöhnlichen Morgen Trainings wartete das grosse Lagerturnier auf alle. Es wurde gekämpft, gerannt und gehechtet, als ginge es um den Gewinn der Champions League. Bei diesen Temperaturen galt allerdings eine goldene Regel. Viel trinken und Sonnencreme nicht vergessen. Denn das Thermometer hatte heute offensichtlich einen persönlichen Wettbewerb mit der Sonne gestartet.

Zum Mittag stärkten sich alle mit feinen Fischknusperli oder Chicken Nuggets, dazu Salzkartoffeln und Salat. Die Teller waren schneller leer als manche Trinkflasche.

Am Nachmittag führten Sascha und Othi die Lagerfamilie auf eine Wanderung. Das Ziel war der Fussballplatz in Stalden. Dort wurde nochmals gekickt, gelacht und gespielt. Einige entschieden sich allerdings für die wohl cleverste Taktik des Tages und gönnten sich eine herrliche Abkühlung im Bach oder gleich im Brunnen. Bei dieser Hitze konnte man ihnen das wirklich nicht übel nehmen.

Am Abend stand Grillieren auf dem Programm. Wegen der Trockenheit und der Waldbrandgefahr musste der Grill allerdings bei der Unterkunft bleiben. Geschmeckt hat es trotzdem ausgezeichnet. Überhaupt verdient das Küchenteam rund um Voni und seine Crew ein riesiges Kompliment. Sie haben die ganze Woche mit viel Herzblut, Geduld und Können für hervorragendes Essen gesorgt. Sie haben dafür gesorgt, dass niemand hungrig ins Bett musste und dafür gebührt ihnen ein riesiges Dankeschön.

Beim Abendprogramm wurde das sauberste Zimmer gesucht. Während die jüngsten Teilnehmer eindrücklich bewiesen, dass Ordnung durchaus Spass machen kann und sich den Sieg holten, setzten die ältesten eher auf das Motto «Mut zur Lücke». Ihre Leistung in der Disziplin Arbeitsverweigerung war jedenfalls kaum zu überbieten und dürfte noch lange für Gesprächsstoff sorgen.

Natürlich durfte auch der Fussball nicht fehlen. Gemeinsam verfolgte man das Europaleague Spiel zwischen Benfica Lissabon und dem FC St. Gallen und fieberte vor dem Fernseher mit.

Zum Wetter gibt es eigentlich nur einen Satz. Heiss, heisser, am heissesten. So hohe Temperaturen hat dieses Lager wohl noch nie erlebt. Wer heute keinen Schatten suchte, wurde selbst zur Grillade.

Mit dem letzten normalen Lagertag geht eine fantastische Lagerwoche langsam ihrem Ende entgegen. Es wurde trainiert, gelacht, geschwitzt, gespielt und unzählige Erinnerungen gesammelt. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch alle Leiter hatten riesigen Spass und haben diese Woche in vollen Zügen genossen. Genau solche Erlebnisse machen ein Juniorenlager aus. Neue Freundschaften entstehen, tolle Geschichten werden geschrieben und Erinnerungen bleiben oft ein Leben lang. Wer dieses Jahr dabei war, weiss weshalb. Und wer es verpasst hat, sollte sich das Lager im nächsten Jahr unbedingt vormerken.

Zum Schluss möchte ich allen herzlich Danke sagen. Danke an alle Leserinnen und Leser meiner täglichen Berichte. Danke an alle Zuschauer unserer Videos, die den Lageralltag von zuhause aus mitverfolgt haben. Ein ganz besonderer Dank geht auch an unsere Sponsoren. Ohne ihre grosszügige Unterstützung wäre die Durchführung eines solchen Lagers nicht möglich.

Einen speziellen Dank geht an Othi. Unsere Lagerlegende (unzählige Lagerteilnahmen) war bei seinem letzten Lager dabei. Dank Othi für deine Unterstützung, deine Energie und Sprüche. Du bist jederzeit wieder willkommen. 

Auch Vreni verlässt das Lager morgen zum letzten Mal. Sie hat die letzten Jahre immer in der Küche geholfen und hat so auch zu der super Leistung der Küchencrew beigetragen. Danke Vreni...

Bis zum nächsten Jahr... Und nicht vergessen... Uns gibt es im nächsten Jahr wieder. Plant das Lager schon mal vor... Es würde uns freuen.

Mittwoch, 29.07.2026 Besuch beim FC Luzern

Vor dem Mittag hatte das Lager den gewohnten Rhythmus. Um 7.30 Uhr hiess es Tagwache. Einige waren sofort fit, andere mussten zuerst mit den Augen verhandeln, ob sich das Aufstehen wirklich lohnt. Um 9.15 Uhr stand bereits das erste Training auf dem Programm. Dieses verlief rundum gelungen und zeigte einmal mehr, dass sich Fleiss am Ende auszahlt.

Nach dem Training wurde es plötzlich erstaunlich modisch. Frisch geduscht schlüpften alle trotz tropischer Temperaturen in die neue Trainerjacke. Der Grund war das grosse Lagerfoto. Für ein paar Minuten wurde tapfer geschwitzt, gelächelt und durchgehalten. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information." Heute ergänzen wir: Ein Lagerfoto bei über dreissig Grad ist definitiv Erfahrung.

Zum Mittag gab es Wienerli im Teig. Eine Mahlzeit, die schneller verschwand als ein Eis an einem Sommertag.

Am Nachmittag wartete dann ein ganz besonderes Highlight. Statt Training ging es ins Stadion nach Luzern. Nach einer spannenden Führung durften einige Teilnehmer sogar noch bei den Spielern der ersten Mannschaft des FC Luzern abklatschen. Ein Erlebnis, das bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird. Weniger lange in Erinnerung bleiben möchten wohl einige Klimaanlagen in den Kleinbussen. Sie kämpften tapfer gegen die Hitze, mussten sich dieser aber klar geschlagen geben. Das Thermometer kannte heute ohnehin nur eine Richtung.

Zurück im Lager durfte natürlich der traditionelle Einkauf nicht fehlen. Die Regale mit Süssigkeiten und Getränken wurden mit grosser Begeisterung geplündert. Vitamine hatten heute definitiv spielfrei.

Am Abend zauberte Voni mit ihrem Küchenteam eine herrliche Lasagne auf die Teller. Die Küche lieferte einmal mehr eine Meisterleistung ab und wurde von der gesamten Lagergemeinschaft einstimmig ins Finale des morgigen Tages gewählt.

Beim Töggeli Turnier flogen am Abend die kleinen Figuren über den Tisch. So fand jeder seinen perfekten Abschluss eines weiteren erlebnisreichen Lagertages.

Zum Wetter gibt es eigentlich nur eines zu sagen. Noch heisser geht fast nicht mehr. Viel trinken und Sonnencreme waren heute die erfolgreichste Doppelspitze des gesamten Lagers.

Dienstag, 28.07.2026 Medienchef verschläft fast den Tag

Wer behauptet, Fussballlager seien Erholungsferien, war noch nie in Sarnen. Um halb acht wurde geweckt. Wobei "alle" relativ ist. Einige kämpften sich mit erstaunlich kleinen Augen zum Morgenessen. Den Vogel schoss allerdings der Medienchef ab. Selbst eine Boombox direkt neben seinem Ohr konnte ihn nicht aus dem Tiefschlaf holen. Erst um fünf nach acht erschien er zum Frühstück. Frei nach Albert Einstein: "Der Unterschied zwischen Genialität und Dummheit ist, dass die Genialität ihre Grenzen hat."

Um 9.15 Uhr stand das erste Training an und dieses verlief rundum gelungen.

Zum Mittag gab es Rahmschnitzel mit Nudeln und Salat. Die Leibspeise des Medienchefs. Zufall oder perfekte Lagerplanung? Das bleibt ein gut gehütetes Küchengeheimnis.

Am Nachmittag wurde das Training kurzerhand gestrichen. Trainingsgruppe 1 zog es an den See zum Beachvolleyball und zur willkommenen Abkühlung. Die Trainingsgruppen 2 und 3 lieferten sich spannende Duelle auf der Minigolfanlage.

Am Abend verwöhnte uns das Küchenteam mit Curry Geschnetzeltem, Reis und Salat. Das Jury Voting fiel erneut glasklar aus. Vonis Team lieferte wieder erstklassig ab und spielte sich mit dieser Leistung direkt in die nächste Runde.

Beim anschliessenden Streetsoccer Turnier, organisiert von Janic und Joel, wurde nochmals mit vollem Einsatz gekickt.

Besonders gefreut hat uns der Besuch unserer geschätzten Donatoren des SC Reiden. Nach einem speziellen Menü aus der Lagerküche wurde gemeinsam drinnen und draussen das Champions League Spiel zwischen Dinamo Zagreb und dem FC Thun verfolgt.

Das Thermometer kannte heute nur eine Richtung, nach oben. Dafür wurde beim Eincremen vorbildliche Arbeit geleistet. Nennenswerte Sonnenbrände blieben erfreulicherweise aus.

Montag, 27.07.2026 Noch Reservern vorhanden

Wer am Abend noch Pingpong spielt, hat definitiv noch Reserven

Der Tag begann für einige früher, als ihnen lieb war. Punkt halb Acht hiess es aufstehen. Beim Morgenessen verrieten einige Gesichter allerdings, dass die Nacht gefühlt nur ungefähr so lange gedauert hatte wie ein Eckball. Kleine Augen, grosse Mühe. Tja, das Lagerleben kennt kein Ausschlafen.

Bereits um 9.15 Uhr stand das erste Training auf dem Programm. Dieses Mal durfte die Trainingsgruppe 3 den Rasen geniessen, während die Trainingsgruppen 1 und 2 auf dem Kunstrasen trainierten. Auffällig war einmal mehr, dass gewisse Leiter plötzlich ganz besonders konzentriert wirkten, sobald der Kameramann auftauchte. Man weiss ja nie, wann genau der perfekte Schnappschuss einer etwas unglücklichen Bewegung entsteht. Wie Oscar Wilde schon sagte: «Nur oberflächliche Menschen urteilen nicht nach dem Äusseren.» Beim Kameramann gilt allerdings oft das Gegenteil.

Das Morgen Training verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Dafür wurde beim Mittagessen umso mehr Einsatz gezeigt. Panierte Schnitzel mit Kartoffeln und Salat standen auf dem Speiseplan. Offenbar genau nach dem Geschmack der Lagerteilnehmer. Einige marschierten gleich drei Mal zum Nachfassen. Da wurde nicht lange über Kalorien diskutiert.

Auch das Nachmittags Training verlief erfolgreich und ohne Zwischenfälle. Danach zog es fast das gesamte Lager nach Sarnen zum Einkaufen. Tüten wurden gefüllt, Regale geplündert und das Taschengeld investiert. Ob dabei viel Gesundes den Weg in die Einkaufstaschen fand? Sagen wir es einmal diplomatisch. Die Chancen standen eher zugunsten von Zucker, Chips und Schokolade.

Zum Abendessen wartete ein Pasta Plausch mit verschiedenen Saucen. Die echten Feinschmecker kennen dabei nur eine Regel. Einfach alle Saucen gleichzeitig auf den Teller. Das Resultat sieht vielleicht abenteuerlich aus, schmeckt aber offenbar hervorragend. Das Küchenteam um Voni wurde jedenfalls erneut souverän in die nächste Runde gewählt.

Am Abend sorgten Michèle und Fabienne mit der Lager Olympiade für beste Unterhaltung. Bei Disziplinen wie Fühlen, Pasta aufstechen, Tennisball werfen und weiteren kniffligen Aufgaben waren Fingerspitzengefühl, Präzision und manchmal auch eine Portion Glück gefragt. Nur das Team mit der besten Mischung aus Geschick und Nervenstärke konnte sich am Ende etwas absetzen.

Wer jetzt dachte, der Tag sei vorbei, unterschätzt unsere Lagerteilnehmer gewaltig. Am Abend wurde nochmals fleissig Pingpong und Streetsoccer gespielt. Offenbar waren die Energiereserven noch längst nicht aufgebraucht.

Auch das Wetter spielte mit. Meist bedeckt, zwischendurch zeigte sich die Sonne und Regen blieb zum Glück aus. Dafür gab es bereits die ersten roten Nasen. Sonnencreme wäre eben manchmal doch eine ziemlich clevere Idee gewesen.

Sonntag, 26.07.2026 Endlich rollt der Ball in Sarnen

Gestern waren es noch die Leiter, heute waren endlich die Junioren an der Reihe. Der erste offizielle Lagertag begann allerdings ungewohnt. Statt wie gewohnt auf dem Kleinfeld trafen sich alle Teilnehmer kurz vor 8 Uhr auf dem Landiparkplatz. Das Kleinfeld musste nämlich wegen der Faustball WM U18 und der Faustball EM der Frauen für einmal den Faustballern überlassen werden. Man kann eben nicht immer gewinnen.

Nachdem sämtliche Taschen, Koffer und Fussballschuhe verladen waren, machten sich die verschiedenen Kleinbusse auf den Weg nach Sarnen in die Unterkunft Ei. Kaum angekommen, begann bereits der Wettlauf gegen die Uhr. Zimmer finden, das passende Bett auswählen, Koffer verstauen und sich für das erste Training bereit machen. Erstaunlicherweise funktionierte das Ganze fast ohne Stau auf den Gängen. Vielleicht lag es daran, dass jeder möglichst schnell das Bett am Fenster oder möglichst weit weg vom Schnarcher ergattern wollte.

Bereits um 10 Uhr stand das erste Training auf dem Programm. Die Trainer konnten zufrieden feststellen, dass alle mit viel Motivation bei der Sache waren und der Start ins Lager geglückt ist.

Zum Mittagessen wartete gleich das erste Highlight. Das legendäre Burger Festival mit Salat eröffnete die kulinarische Woche. Voni und seine Küchencrew bewiesen einmal mehr, weshalb sie im Lager längst Kultstatus geniessen. Die Burger verschwanden schneller von den Tellern als ein Stürmer nach dem Anpfiff in Richtung gegnerisches Tor. Oder wie Franz Beckenbauer einmal sagte: «Geht's raus und spielt's Fussball.» Unsere Teilnehmer ergänzten den Satz wohl stillschweigend mit: «Aber zuerst essen wir noch einen Burger.»

Nach dem Mittagessen versammelten sich alle im Esssaal. Dort wurden die Lagerregeln erklärt und der Ablauf der kommenden Woche vorgestellt. Spätestens jetzt wusste jeder, wann trainiert, gegessen und theoretisch auch geschlafen wird.

Auch das Training am Nachmittag verlief erfolgreich. Es wurde konzentriert gearbeitet und die ersten Ferienbeine waren bereits wieder in Bewegung.

Am Abend wartete mit Fajitas und Salat bereits das nächste kulinarische Highlight. Genau diese Fajitas sorgten schon im vergangenen Jahr für Gesprächsstoff. Ein befreundeter Verein behauptete damals tatsächlich, sie seien sogar besser als die berühmten Burger. Eine Aussage, die bis heute für hitzige Diskussionen sorgt. Eines steht jedoch fest. Voni und sein Team spielen auch in der Küche ganz klar Champions League. Dieter Bohlen hätte wohl gesagt: «Das ist doch nicht normal, wie ihr kocht.» Und tatsächlich. Die Jury schickt euch ohne Diskussion direkt in die nächste Runde morgen Mittag.

Für das Abendprogramm sorgten Sascha und Lars mit einem spannenden Ping Pong Turnier. Es wurde um jeden Punkt gekämpft und spätestens jetzt zeigte sich, dass auch abseits des Fussballplatzes echter Ehrgeiz vorhanden ist.

Leider gehörte zum Abend auch ein weniger schöner Moment. Von einigen Lagerteilnehmern mussten wir uns verabschieden. Das Heimweh nach dem gewohnten Zuhause war bei ihnen einfach zu gross. Das gehört zu einem Lager manchmal dazu und wir wünschen ihnen von Herzen alles Gute.

Nach diesem ereignisreichen Tag ging es schliesslich ins Bett. Zumindest war das der Plan. Wer allerdings glaubte, dass nach dem Löschen des Lichts sofort Ruhe einkehrte, kennt ein Fussballlager noch nicht. Es wurde noch gelacht, erzählt und über den ersten Tag diskutiert. Die Nachtwache behielt jedoch jederzeit den Überblick und sorgte mit der nötigen Portion Geduld dafür, dass irgendwann selbst die grössten Plaudertaschen einschliefen.

So ging ein gelungener erster Lagertag zu Ende. Die ersten Erinnerungen sind bereits geschrieben und eines ist sicher. Das war erst der Anfang.

 

Samstag, 25.07.2026 Aufbau Lager

Heute sind alle Leiter eingerückt und haben die Aufbauarbeiten und das Vorbereiten der Unterkunft erledigt. Auch einige erste Lagerteilnehmer waren da... 

Als alles fertig aufgestellt war, stand ein gemeinsames Essen an. Viele haben schnell gegessen, hatte man doch während dem Aufstellen den Plan gefasst kurzfristig noch nach Luzern zu fahren um den Match FC Luzern - FC Thun zu schauen. Leider hat der FCL dieses Auftaktspiel verloren. Hoffen wir auf eine bessere Meisterschaft... ;-)

Nun warten wir gespannt auf die Lagerteilnehmer und hoffen dass der Wetter-Gott uns morgen nicht allzu schlimm bestraft.


Ab morgen werden die Berichte dann etwas ausführlicher... ;-)