, Kaufmann Stefan

Derby – Die Mutter aller Schlachten…

Sieg im Derby gegen die Zigaretten-Dörfler…..

Senioren 40+ Regional

Gruppe 4: FC Dagmersellen - SC Reiden 2 - 4

Sieg im Derby gegen die Zigaretten-Dörfler…

Nachdem man im ersten Spiel der Rückrunde gegen ein starkes Team Nottwil/Buttisholz einen schaurigen Auftritt mit einer gehörigen Klatsche erlitten hatte, brummte uns der IFV leider eine dreiwöchige Denkpause auf. Am Freitag, 29. April gings nun endlich wieder weiter. Der Gegner – unser heissgeliebter Nachbar FC Dagmersellen. Motivation für dieses Spiel musste vom Trainerteam wie immer keine aufgebaut werden. Unser Captain Gerhard flösste vor dem Spiel in der Kabine allen ein Einerli Weissen (Kochwein?) ein. Das musste genügen….

Bereits nach wenigen Minuten musste man aber auf dem Platz feststellen, dass der schnelle Stürmer Huba der Dagmerseller immer noch verdammt schnell unterwegs war. Seine Schmetterantritte inklusive scharf geschossenen Flanken bereiteten der Reider Verteidigung in der Anfangsphase doch einige Mühe. Zweimal ging das noch gut, beim dritten Mal aber konnte der Dagmerseller Stürmer Sommer die Führung erzielen. Eigentlich hätte er mindestens noch ein weiteres Tor erzielen können, hatte aber wohl als eigentlicher Reider vermutlich ein schlechtes Gewissen und liess es sein…

Trotzdem war man nach 11 Spielminuten bereits im Hintertreffen. Der SC Reiden fing sich nun aber und die Verteidigung konnte die Vorstösse des schnellen Dagmerseller Stürmers immer wieder unterbinden. Man biss sich im Spiel fest und kombinierte gefällig. Immer wieder konnte man mit Schüssen und Aktionen aufs gegnerische Tor ein Zeichen setzen. In der 19. Minute kam dann Hajdari mit viel Tempo von halblinker Seite vor das Tor und schlenzte den Ball wunderschön ins weitere entfernte Eckige. Tor zum 1 : 1 und Ausgleich. Kurz darauf nützte dem Schiri selbst die Fielmann-Brille mit Altersrabatt (wohl ca. + 65%) nichts. Gägi Aecherlis Kopfball war klar hinter der Linie. Doch eben, Schiri hats nicht gesehen. Schade für Gägi und seinen Kopfball. Die Reider drückten nun immer vehementer Richtung gegnerisches Tor. In der 29. Minute schoss Captain Gerhard seine Farben verdientermassen mit 2 : 1 in Front. Nun hatte man eigentlich alles im Griff. Leider verursachte die Reider Abwehr einen unnötigen Freistoss vor dem eigenen Tor. Distanz – gefährlich. Der Ball senkte sich über Torhüter Hirt hinweg und ab der 40. Minute herrschte wieder eine Patt-Situation.

Der SC Reiden machte aber die ganze zweite Halbzeit Druck und liess Ball und Gegner laufen. Einige Top-Chancen konnten aber leider nicht ausgenützt werden (der dreiwöchigen Pause sei dank…). Die langersehnte Reider Top-Verstärkung Della Casa erschien nicht wie angekündigt zur Halbzeit. Er kam erst umgezogen im Dress, als der Schiri das Spiel gerade abpfiff. Man munkelte, dass Della im Clubhaus des FCD sich den Liebreizen und Düften der Burger widmete….

Trotzdem machte sich aber die Reider Überlegenheit nun deutlich bezahlt und Gägi Aecherli in der 51. Minute und Ryser in der 66. Minute entschieden mit ihren Toren das Spiel. Der FC Dagmersellen hatte in der ganzen zweiten Halbzeit zwei gute Möglichkeiten, welche aber Goalie Hirt bravourös zunichte machte.

Dann pfiff der Schiri das Spiel ab. 4 : 2 Sieg im Derby, was will man noch mehr. Ein guter Aufgalopp der nun wieder neu bestätigt werden muss.

Nach dem Duschen widmete sich nun die ganze Reider Mannschaft den schon erwähnten Burgern im Clubhaus, welche verdankenswerterweise durch unseren Spielmacher Bühlmann offeriert wurden. Della zog sich nach dem Spiel auch noch mal einen Burger rein…Dazu gabs ein paar Runden Bier und die letzten verliessen das Dagmerseller Clubhaus erst gegen 01.30 Uhr. Weil es gibt ja nichts Schöneres, als mit den Dagmersellern zusammen in ihrem Clubhaus einen Reider Sieg zu feiern.    

Der SC Reiden feierte diesen Derby-Sieg mit:
Hirt, Kupferschmid, Müller, Kaufmann, Küng N., Hajdari, Gerhard, Fernandez, Della Casa (ohne Einsatz!!!!), Bühlmann, Aecherli und Ryser.  

Zu erwähnen ist noch, dass Gägi Aecherli nach einem Riesen-Laufmarathon von Reiden nach Luzern ins Downtown ohne Umziehen und Duschen und gleich einen Tequila trinkend gegen den Salzverlust, wieder in die Mannschaft zurückgekehrt ist. Seine Top-Vorbereitung hat ihm entscheidend zu seinem Tor geholfen.    

Dies war nun ein erster erfolgreicher Schritt in der Rückrunde. Machen wir alle so weiter.  

Das Trainerteam Kaufmann + Küng